Der Hort der Drachenkönigin

Greenest.jpg Zu Beginn der Runde erreichen die Helden die Ausläufer der kleinen Stadt Greenest. Die Charaktere sind Teil eines Geleitzugs einer winzigen Handelskarawane nach Beregost, einem Ort unweit von Candlekeep. Auch wenn die wahren Gründe für den Weg nach Greenest wohl andere sein dürften.

Die Charaktere erkennen schon von weitem das der kleine Ort einer schrecklichen Gefahr ausgesetzt ist: marodierende Söldner, finstere Schurken, Kobolde und ein blauer Drache greifen den Ort an. Feuerschein flackert überall und grelle Blitze aus dem Maul des Drachen erhellen den Himmel.

Nach kurzer Beratung entscheiden sich die Charaktere die Karawane im Schutze einer kleinen Baumgruppe auf einer Hügelkuppe zu verlassen und den Bewohnern von Greenest zu helfen. Sie machen sich auf den Weg und stoßen prompt auf eine Gruppe Kobolde, die einer Familie auf den Leib rücken: der Mann und die Tochter sind kaum noch auf den Beinen und auch die Frau, die anscheinend mit Speer und Schild umgehen kann, ist ebenfalls angeschlagen. Nach kurzem Kampf fallen die Kobolde und die Familie kann in Richtung der Festung – einem großen Bergfried in der Mitte von Greenest – entkommen, jedoch nicht ohne sich vorher zu bedanken und die Charaktere darüber zu informieren, dass der Bergfried zur Zeit der einzige noch sichere Ort in Greenest ist.
Die Charaktere ihrerseits versuchen herauszufinden was überhaupt hier los ist und stoßen weiter in die Stadt vor und treffen auf einige Söldner und Anhänger vom Kult der Drachen – gut an ihrem Kopfschmuck zu erkennen. Es folgt ein weiterer erbitterter Kampf, den die Charaktere für sich entscheiden können, doch der darauf folgende Kampf an einer Straßenkreuzung endet nicht ganz so heroisch; nur der Schurke kann auf den Beinen bleiben und die anderen Gefährten in ein nahe gelegenes und anscheinend bereits geplündertes Haus zerren.

Nach einer kurzen Verschnaufpause ziehen die Charaktere recht unbehelligt zum Bergfried weiter, der immer und wieder von den Blitzen des blauen Drachen eingedeckt wird. Im Inneren des Bergfrieds, einer großen Halle, liegen verletzte Bürger, die von Priesterinnen der Chauntea versorgt werden. Der Gouverneur der Stadt, Tarbaw Nighthill, heißt die Charaktere willkommen, nachdem sie von der Wache als vertrauenswürdig vorgestellt werden (bei der Wache handelt es sich um die Frau, Linan Swift, die versuchte hatte ihren Mann und ihre Tochter vor den Kobolden zu beschützen und der die Charaktere helfen konnten). Gouverneur Nighthill bittet die Helden um Hilfe, da er sich nicht erklären kann wieso Greenest überfallen wird: weder ist der Ort reich, noch gibt es etwas wichtiges was einen derartigen Überfall rechtfertigen würde. Er bittet die Charaktere sich mit dem Kastellan der Burg, einem alten Zwerg namens Escobar der Rote, zu besprechen und eine Möglichkeit zu finden an Informationen zu kommen: vielleicht findet sich ja ein Unteranführer, den man befragen könnte.
Dieser erzählt den Charakteren von einem alten Versorgungstunnel, der den Bergfried mit dem Fluss verbindet und sowohl als Frischwasserversorgung, als auch als möglicher Fluchtweg genutzt werden kann. Die Spieler erkunden den Tunnel, können aber keine Bedrohung selbst feststellen; erst am Ausgang werden sie von einem Drachenhund, einigen Kultisten und ein paar Söldnern überrascht. Nach einem weiteren heftigen Kampf können die Helden weiter zur Mühle ziehen, die im Begriff ist angezündet zu werden.
Unweit der Mühle können sie aber auch eine Unteranführerin erkennen, die den Kultisten um die Mühle Anweisungen gibt – Anweisungen, die darauf hindeuten dass die Mühle als Falle für mögliche Verteidiger der Stadt genutzt werden soll.
Finn Mox, der Schurke der Gruppe schleicht sich an die Anführerin an, während Korvin Steinhammer und Dagnir Ogron für eine Ablenkung sorgen.
Die Ablenkung wirkt und Randolph Landgrün kann nun endlich angreifen. Finn gelingt es die Anführerin zu erwischen und Dolf und Dagnir greifen unterdessen die Kultisten an der Mühle an. Auch dieser Kampf kann ohne all zu große Mühe für die Helden entschieden werden; zurück in der Festung beginnt man die Anführerin zu vernehmen, kann aber nur feststellen, dass der Kult der Drachen auf Beutezug ist und das die eigentlichen Anführer dieser Operation eine gewisse Halbdrachin namens Rezmir und eine Frau namens Frulam Mondath sind. Außerdem murmelt die Gefangene immer wieder etwas von der Rückkehr Tiamat. Noch während der Befragung stürmt ein junger Soldat in den Kerker und bringt Botschaft darüber, dass sich vor den Toren der Feste ein blauer Halbdrache aufgestellt hat, der den Streiter von Greenest zu einem Duell fordert, andernfalls wird er Geiseln in seiner Hand umbringen lassen.
Randolph Landgrün stellt sich der Herausforderung; doch der Halbdrache Langdedrosa Cyanwrath ist zu stark und Dolf wird besiegt; jedoch hält Langdedrosa sein Versprechen und lässt die Geiseln gehen. Während sich die Helden den Rest der Nacht ausruhen, ziehen der Drache und die Kultisten ab… Greenest wurde geplündert, aber viele Menschen konnten aufgrund der Helden gerettet werden und auch die Mühle, der wichtigste Ort zur Nahrungsbeschaffung, konnte gerettet werden.

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Miconar

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